Wie geht es dir?

„Und wie geht es dir?“ – Die Standardfrage, die wir tagtäglich mehrmals gestellt bekommen.

Die Standardantwort dazu: „Gut, danke und dir?“

Diese Höflichkeit hat sich in unserer Gesellschaft so eingebürgert, da muss man gar nicht mehr nachdenken. Und das ist auch okay. Wer will schon tagtäglich einem anderen (oft auch noch halbfremden) Menschen auf die Frage „Wie geht es dir?“ sein Herz ausschütten?!

Aber jetzt frage ich dich – ganz ehrlich und nicht standardmäßig:

Wie geht es dir?

Antwortest du in Gedanken auch automatisch „gut“? Mir selbst geht es nämlich oft so 🙂 Aber diese Antwort ist einfach nur Blödsinn. Höre mal in dich hinein und lasse „gut“ als Antwort nicht gelten. Was fühlst du? Was beschäftigt dich? Bist du müde? Traurig? Aufgeregt? Glücklich?

Ich bin der Meinung, dass wir uns alle viel zu selten darum kümmern, wie es uns wirklich geht. Wann hast du dir das letzte Mal diese Frage gestellt? Jeder von uns hat tagtäglich so viel zu tun, dass man gar nicht die Zeit hat, sich damit zu beschäftigen, wie es mir wirklich geht. Das führt aber dazu, dass wir monate- oder sogar jahrelang so dahinleben, ohne zu wissen wie es uns wirklich geht. Wir sind eigentlich überhaupt nicht glücklich, hinterfragen das Ganze aber nicht und können so natürlich auch nicht das Leben leben, das wir wollen und verdient haben.

Deshalb mein Appell an dich: Stell dir ab sofort regelmäßig die Frage: „Wie geht es mir?“ Und sei ehrlich mit dir. Sage dir selbst, wie es dir geht, was dich beschäftigt und warum. Und eines ist klar: Die Standardantwort „gut“ lass ich nicht gelten 🙂

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